1963: Das Feuerwehrhaus wird gebaut...
Das Feuerwehrhaus mit Vorplatz der Freiwilligen Feuerwehr Juist wurde
1963 in der Mittelstrasse an die "Alte Schule" (heute Dorfgemeinschaftshaus) angebaut.
Ausgestattet wurde es mit
3 Fahrzeugstellplätzen und einer
Werkstatt im Erdgeschoss.
Im Dachgeschoss befindet sich der
Gruppenraum, die
Kleiderkammer sowie die
Wohnung des Gerätewartes.
1976-1977: Die Erweiterung...
Die Anforderungen an die Feuerwehr steigen von Jahr zu Jahr und durch den Bauboom auf der Insel werden immer mehr Häuser gebaut oder vergrößert. Der Fuhrpark und die Ausrüstung der Feuerwehr müssen den geänderten Zeiten angepasst werden; das Feuerwehrhaus ist hierfür jedoch zu klein. Da die Gemeinde auch ein Personalhaus und Räumlichkeiten für das DRK schaffen will, wird an das Feuerwehrhaus
ein Anbau mit 2 weiteren Stellplätzen für die Feuerwehr und das neue Personalhaus mit 2 Garagen für die DRK-Fahrzeuge im Jahre 1974 erbaut. Für die Feuerwehr sind hierdurch zunächst die räumlichen Engpässe vorüber.
1986: Neue Dacheindeckung
Die Dacheindeckung des "alten" Feuerwehrhauses von 1963 wird erneuert und mit einer Wärme-Isolierung versehen. Bei der Erweiterung des Feuerwehrhauses und dem Bau des Personalhauses war das Dach nicht komplett neu eingedeckt worden.
1998: Die Atemschutzwerkstatt...
Der Stellenwert des Atemschutzes ist immer höher geworden und die Möglichkeiten im Feuerwehrhaus sind unzureichend um die Vielzahl an Geräten, Masken und Zubehör zu befüllen, zu reinigen und zu warten.
Da die Gemeinde jedoch immer ein offenes Ohr für die Feuerwehr hat, wurde eine Möglichkeit geschaffen an der Ostseite des Dorfgemeinschaftshauses
einen ca. 9,50 Meter x 3,10 Meter großen Anbau als Atemschutzgerätewerkstatt zu bauen.
Der Anbau beinhaltet 2 Räume: Ein Raum ist für die Reinigung und Trocknung der Masken sowie kleinere Reparaturen vorgesehen, in dem zweiten Raum wurde ein
neuer Kompressor für das Befüllen der Atemschutzflaschen aufgestellt und ein Lager eingerichtet.
2000: Die neuen Sektionaltore
Die aus den Jahren 1963 und 1974 stammenden schweren Flügeltore der Fahrzeughallen sind abgängig.
Wieder ist die Gemeinde sofort bereit die erforderliche Investition zu tätigen und so werden im
Herbst 2000 alle Fahrzeugstellflächen mit elektrischen Sektionaltoren ausgestattet.
Nun können per Knopfdruck alle Tore gleichzeitig geöffnet werden und die Fahrzeuge noch schneller im Einsatzfall ausrücken. Ebenfalls wurde durch diese Massnahme die Sicherheit für unsere Feuerwehrleute wesentlich erhöht.
2003: Die Vorplatzsanierung
Der ebenfalls aus dem Jahre 1963 und 1974 stammende Vorplatz beim Feuerwehrhaus ist in einem schlechten Zustand, die großen Betonflächen weisen starke Risse auf und die Reinigung der Fahrzeuge auf solchen Flächen ist aus Umweltschutzgründen nicht mehr zeitgemäß.
Nun werden der Gemeinde jedoch für einen neuen Vorplatz mit entsprechenden Fahrzeugwaschflächen hohe und kostenintensive Auflagen gemacht. Aber die Gemeinde ist bereit diese Auflagen zu erfüllen und so wird vor den 3 linken Toren ein Fahrzeugwaschplatz mit erforderlichen Abscheidern erstellt. Der übrige Bereich wird neu geplastert.
Für den Zeitraum dieser Baumassnahme wurden die Einsatzfahrzeuge im Bauhof an der Billstrasse untergebracht.